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Weitere Substanzen

Wie du Spass haben willst, ist deine Entscheidung. Bitte sei dir bewusst, dass das Konsumieren und Dealen von Drogen illegal sind. Wir wissen, dass Drogen im Nachtleben konsumiert werden. Sei achtsam und verantwortungsvoll im Umgang mit Drogen, sie verändern dein Verhalten und deine Wahrnehmung. Wichtig ist, dass du deine und die Grenzen anderer wahrnehmen kannst.

Auf Partys können unterschiedliche Substanzen ins Spiel kommen, von Cannabis bis zu chemischen Drogen. Der Konsum birgt nicht nur eigene Gefahren, sondern wird besonders riskant, wenn verschiedene Wirkstoffe miteinander kombiniert werden.

Sogenannter Mischkonsum kann unvorhersehbare körperliche und psychische Folgen haben, weil sich Wirkungen gegenseitig verstärken oder verändern. Die Risiken sind schwer einzuschätzen, gerade, wenn man nicht genau weiss, was in einer Substanz enthalten ist.

PartyHeart warnt ausdrücklich vor Mischkonsum und empfiehlt: Informiere dich vor dem Konsum, zum Beispiel unter www.combi-checker.ch

Wie wirken verschiedene Substanzen und worin liegen die Risiken?

Nicht jede Substanz wirkt gleich und nicht jede:r reagiert gleich.

Wie stark und in welche Richtung eine Droge wirkt, hängt von mehreren Faktoren ab: der Substanz, der Dosis, der Mischung, deiner Stimmung und der Umgebung. Trotzdem lassen sich Drogen grob in vier Wirkungsgruppen einteilen:

Auf Partys kommen auch andere Substanzen ins Spiel – von Cannabis bis hin zu chemischen Drogen. Der Konsum birgt nicht nur eigene Gefahren, sondern wird besonders riskant, wenn verschiedene Wirkstoffe miteinander kombiniert werden.

Sogenannter Mischkonsum kann unvorhersehbare körperliche und psychische Folgen haben, weil sich Wirkungen gegenseitig verstärken oder verändern. Die Risiken sind schwer einzuschätzen – gerade, wenn man nicht genau weiss, was in einer Substanz enthalten ist.

PartyHeart warnt ausdrücklich vor Mischkonsum und empfiehlt: Informiere dich vor dem Konsum – zum Beispiel unter www.combi-checker.ch

  • Beispiele: Alkohol, GHB/GBL („Liquid Ecstasy“), Beruhigungsmittel, Opiate

    Diese Stoffe verlangsamen die Aktivität deines Gehirns und Nervensystems. Du fühlst dich entspannt, enthemmt oder schläfrig. Gleichzeitig sinkt dein Reaktionsvermögen und du nimmst Risiken schlechter wahr.

    Risiken:

    Kontrollverlust, Blackouts, Übelkeit, Erstickungsgefahr (v. a. bei Mischkonsum), Überdosierung.

    Typisch im Ausgang:

    Mehr trinken oder konsumieren als geplant, Grenzen schwer wahrnehmen oder setzen.

  • Beispiele: Kokain, Amphetamin, MDMA (Ecstasy), Crystal Meth, Nikotin, Koffein

    Diese Stoffe regen das zentrale Nervensystem an. Du fühlst dich wacher, selbstbewusster und leistungsfähiger. Müdigkeit oder Hunger sind wie weggeblasen, aber nur vorübergehend. Danach folgt oft ein starker «Crash».
     

    Risiken:

    Herz-Kreislauf-Belastung, Schlafmangel, Aggressivität, Angstzustände, psychische Abhängigkeit.
     

    Typisch im Ausgang:

    Extremes Tanzen trotz Erschöpfung, erhöhter Drang nach Nähe oder Sex, körperliche Überforderung.

  • Beispiele: LSD, Magic Mushrooms, Ketamin, Cannabis (in hohen Dosen)

    Diese Drogen verändern, wie du Dinge siehst, fühlst oder denkst. Musik, Farben und Emotionen wirken intensiver – manchmal aber auch verwirrend oder beängstigend.


    Risiken:

    Kontrollverlust, Angstzustände, Realitätsverlust, Flashbacks.


    Typisch im Ausgang:

    Orientierung verlieren, sich „abgekoppelt“ fühlen, plötzliche Stimmungsschwankungen.

  • Beispiele: Poppers, Kokain, Methamphetamin, Alkohol, GHB/GBL

    Diese Stoffe senken Hemmungen und steigern das Lustempfinden. Grenzen können verschwimmen, sowohl die eigenen als auch die anderer.


    Risiken:

    Ungeschützter oder nicht einvernehmlicher Sex, körperliche Verletzungen, Blackouts, Gewalterfahrungen.


    Typisch im Ausgang:

    Verändertes Risikoverhalten, vermindertes Einfühlungsvermögen, Überforderung des Körpers.

Wichtig:

Mischkonsum kann Wirkungen und Risiken unvorhersehbar verändern.
Wenn du konsumierst, informiere dich vorher gut, z. B. auf:

 

Und: Achte auf dich und dein Umfeld. Niemand sollte allein oder unbemerkt in einen gefährlichen Zustand geraten.

Für mehr Informationen
geht es hier zu SAFERPARTY

Auch andere Drogen oder Medikamente können körperliches, psychisches und sexuelles Risikoverhalten begünstigen und gesundheitliche Schäden verursachen. Weitere Informationen zu Substanzen findest du unter:

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